Die Gastgeber legten gegen den Aufsteiger in heimischer Halle einen Traumstart hin: Nach sieben Minuten führten die Ingolstädter mit 5:0 durch Treffer von Andrei Macovei, Peter Mesiarik, Kai Struß und zweimal Matei Serban. Aber auch der neue Torhüter zwischen den MTV-Pfosten, Marvin Schröer, hatte mehrmals in der Anfangsphase Gelegenheit, seine Klasse zu beweisen – und entschärfte gleich zu Spielbeginn einen Siebenmeter.

 

Doch nach der achten Minute wachten die Gäste – pikanterweise vom Ex-Coach der Ingolstädter, Laszlo Ferencz, betreut – langsam auf und machten den Platzherren zunehmend das Leben schwer, sodass sich MTV-Trainer Erik Brasko in der 14. Spielminute beim Stand von 7:5 gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte allerdings nicht die gewünschte Wirkung, denn die Mittelfranken konnten in der 25. Minute das Spiel drehen und sogar mit 9:8 in Führung gehen. Überhaupt war das Angriffsspiel der Ingolstädter zu diesem Zeitpunkt zu statisch, und auch die individuelle Klasse der einzelnen Spieler des MTV – wie beispielsweise die des Rückkehrers Stephan Auernhammer – kam in dieser Phase nicht zum Tragen, sodass es mit einer knappen 13:12-Führung für die Ingolstädter in die Pause ging.