Starke Auftritte von Anna Walter und Simon Steininger beim Top 24/16 auf Bundesebene in Straubing

Anna Walter glänzte mit einem herausragenden 3. Platz

Mit Anna Walter und Simon Steininger waren gleich zwei Nachwuchsspieler des MTV beim hochklassig besetzten Top‑24/Top‑16‑Turnier in Straubing vertreten. Beide zeigten auf Bundesebene starke Leistungen und sammelten wertvolle Erfahrung gegen die nationale Spitze.

Anna Walter startete als Jugendnationalspielerin und an Position 2 gesetzt mit klaren Ambitionen in das Turnier. Der erste Turniertag verlief allerdings zunächst etwas holprig. In den beiden Auftaktspielen gegen schwächer gesetzte Spielerinnen musste Anna beim 3:1‑ und 3:2‑Erfolg noch um ihren Rhythmus kämpfen. Danach steigerte sie sich jedoch deutlich, dominierte ihre Gruppe und beendete diese souverän mit einer makellosen 5:0‑Bilanz. Auch die erste Runde der Endrunde entschied sie für sich und bestätigte damit ihre Favoritenrolle.

Im Halbfinale wartete mit der aufstrebenden Nationalmannschaftskollegin Lotta Rothfuss aus Baden‑Württemberg eine schwere Aufgabe. Es entwickelte sich ein bitteres Spiel gegen Mittag für Anna. Ihre Gegnerin spielte sehr stark auf, während Anna nie richtig ins Spiel fand. Ungewöhnlich viele leichte Fehler führten zu einer überraschend deutlichen 0:3‑Niederlage. Der anschließende klare 3:0‑Erfolg im Spiel um Platz 3 gegen Kira Aeberhard bedeutete aber dennoch einen Podestplatz auf Bundesebene.

Simon Steininger knüpfte nahtlos an seine bereits überraschend starke Leistung beim Top 48 an, bei dem er unter die besten zwölf gekommen war. Auch beim Top 24 zeigte der Senkrechtstarter, Jahrgang 2012 und damit auch in der kommenden Saison weiterhin in dieser Altersklasse spielberechtigt, dass er auf diesem Niveau absolut konkurrenzfähig ist. In einer extrem starken Gruppe traf er auf gleich drei Spieler des Jahrgangs 2012, die allesamt dem Nationalkader angehören. Bereits im ersten Spiel sorgte Simon für ein Ausrufezeichen, als er die Nummer 1 seines Jahrgangs, Jeffrey Wei aus Hamburg, mit 3:2 bezwang.

Nur gegen den älteren Sebastian Lenz aus Nordrhein‑Westfalen, der später den dritten Platz belegte, musste Simon eine Niederlage hinnehmen. Mit drei weiteren Siegen gegen vermeintlich höher eingeschätzte Spieler beendete er den ersten Turniertag hochzufrieden mit einer 4:1‑Bilanz.

Am zweiten Tag wartete zunächst das bayerische Duell gegen Julius Werner aus Effeltrich, der drei Ligen höher in der Verbandsoberliga spielt und aktueller Bayerischer Meister der U15 ist. Hier fand Simon nicht in sein Spiel und musste eine klare 0:3‑Niederlage hinnehmen. Die Aufgaben wurden anschließend nicht leichter: Es folgten zwei Niederlagen gegen Jugendnationalspieler, wobei insbesondere das Spiel gegen Kiril Manalaki schmerzte – bei 2:1‑Satzführung vergab Simon im vierten Satz in der Verlängerung einen Matchball.

Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte schließlich der 3:1‑Erfolg gegen Paul Flemming, den Simon bereits in der Gruppenphase bezwungen hatte. Dieser wurde von seinem Onkel, der Zweitliga‑Legende und mehrfachen Click‑Ball‑Weltmeister Alexander Flemming, betreut. Insgesamt zeigte Simon mit Platz 11 erneut, dass er auf Bundesebene angekommen ist und sich vor keinem Gegner verstecken muss.

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Posted on: 17. Februar 2026, by :