Monthly Archives: Oktober 2012

Neues aus der Presse 5 / DONAU KURIER Ingolstadt

Einsatz wird belohnt

 

Die Handballer des MTV Ingolstadt haben das Spitzenspiel der Bezirksoberliga Altbayern gegen den MTV Mainburg gewonnen – wenn auch knapp. Durch das 28:27 (17:11) bleiben die Ingolstädter dem Tabellenführer TSV Indersdorf mit nur einem Punkt Abstand auf den Fersen.

 

Nicht zu halten war Ingolstadts Timo Evers (rotes Trikot) von seinem Mainburger Gegenspieler - Foto: Mundt

Nicht zu halten war Ingolstadts Timo Evers (rotes Trikot) von seinem Mainburger Gegenspieler – Foto: Mund

„Das war ein sehr schweres Spiel“, sagte Ingolstadts Trainer Peter Mesiarik. In Halbzeit eins war davon allerdings nicht viel zu erkennen. Die Ingolstädter zeigten in den ersten 30 Minuten ihr ganzes Können und setzten dabei die neue taktische Marschroute Mesiariks gut um. Der Trainerfuchs ließ die zwei starken Rückraumschützen der Gäste über die gesamte Spielzeit in Manndeckung nehmen. „Damit hatten die Mainburger ein großes Problem“, sagte Mesiarik, „und bei uns hat in der ersten Halbzeit alles geklappt.“ Die Ingolstädter führten zur Pause verdient mit sechs Toren Vorsprung (17:11). „Die Mannschaft hat sehr viel investiert und dabei fast alles richtig gemacht“, erklärte Mesiarik. Einzig im Angriff hätten seine Spieler ein paar Chancen liegen gelassen.

In Halbzeit zwei hielt der MTV seinen Sechs-Tore-Vorsprung (22:16) bis etwa zur 45. Minute. Dann aber nutzten die Mainburger eine Phase, in der die Ingolstädter zu viele Zwei-Minuten-Strafen kassierten, um sich wieder heranzuarbeiten. „Da waren viele schon ein bisschen K.o.“, gestand Mesiarik. Vier Minuten vor Schluss glich der Landesliga-Absteiger sogar zum 26:26 aus. Doch Ingolstadt hatte einen Roland Demian im Tor, der sich vor allem in der Schlussphase der Partie kaum noch überwinden ließ. Mit einigen Paraden sicherte er seiner Mannschaft den knappen 28:27-Erfolg am fünften Spieltag.

Neben Demians starker Leistung in der Schlussphase war laut Mesiarik vor allem die nahezu perfekte erste Halbzeit ausschlaggebend für den vierten Saisonsieg. Bester Feldspieler der Ingolstädter war Peter Mesiarik junior, der 13 Tore warf – obwohl er bereits früh in Manndeckung genommen wurde. „Er war ein richtiger Leistungsträger“, lobte ihn sein Vater. Doch auch der Rest der Mannschaft verdiente sich ein Lob des Ingolstädter Trainers. Alle Spieler hätten von der ersten Minute an alles gegeben, was richtig viel Kraft gekostet habe.

Mit dieser kämpferisch starken Leistung sicherten sich die Ingolstädter zwei ganz wichtige Punkte und den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Entschieden sei zwar noch lange nichts, so Mesiarik. Mit dem besten Angriff der Liga muss sich der MTV allerdings vor keiner Mannschaft im Aufstiegsrennen verstecken. Wenngleich Mesiarik auch davor warnt, wegen des Sieges im Spitzenspiel die Bodenhaftung unter den Füßen zu verlieren: „Im Rennen um den ersten Platz greifen fünf bis sechs Mannschaften ein.“ Selbst dem ASV Dachau, momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz, traut der Ingolstädter Trainer noch viel zu und will ihn nicht abschreiben. „Die haben in der vergangenen Saison am Anfang auch erst drei Spiele verloren, und sind dann immer besser geworden“, erinnert er sich. Für die Ingolstädter geht es am 11. November weiter. Dann trifft der MTV auf die SG Moosburg.

MTV Ingolstadt: Weilland, Demian (beide Tor), Struß (3 Tore), Diaconu (2), Knuff (2), Reinecke (2), Napast (1), Evers (2), Geier, Mesiarik junior. (13/6), Mas (2), Oberacher (1), Preßler.
(DK – Florian Mandl)

…das schreibt der Gegner / Mainburger Bericht zum 5. Spiel

Ein Déjà-vu-Erlebnis der negativen Art

Mainburger Handballer vergeigen BOL-Spitzenspiel beim MTV Ingolstadt mit 27:28 (11:17)

 

Von Ferdinand Mader – Noch acht Tage zuvor hatten die Handballer des TSV Mainburg in der Bezirksoberliga Altenerding mit 28:27 besiegt und waren zur Pause mit 17:11 vorne gelegen. im Verfolgerduell am Sonntagabend beim BOL-Zweiten MTV Ingolstadt lief’s genau andersrum für den Rangdritten – ein Déjà-vu-Erlebnis der negativen Art also, das den Mainburgern widerfuhr. TSV-Trainer Walter Sperrer wollte seinen Schützlingen trotz der bitteren 27:28 (11:17)-Pleite am Ende keine Vorwürfe machen: „Die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss und hätte sich ein Unentschieden verdient gehabt.“ In der “Schanz” leisteten sich die Hopfenstädter ihre bislang schwächsten 20 Anfangsminuten dieser Spielzeit und gerieten schier aussichtslos mit 5:14 ins Hintertreffen. „Da waren wir total von der Rolle und kamen mit der Ingolstädter Pressdeckung gegen René Sperrer und Jindrich Dyk überhaupt nicht klar“, sprach auch Coach Sperrer von einer „grottenschlechten Vorstellung“ seines Teams. Erst, als die Mainburger den MTV-Torjäger Peter Mesiarik jun. (insgesamt neun Tore, davon fünf Siebenmeter) an die „kurze Leine“ nahmen, „Jindra“ Dyk an den Kreis beorderten und Hannes Möser für den entnervten Marek Slouf ins Tor ging, berappelte sich der TSV und verkürzte zur Pause von neun auf sechs Treffer (11:17). In der Kabine appellerte Sperrer dann an seine Jungs, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und an die letzten zehn Minuten vor dem Wechsel anzuknüpfen. Dies beherzigten Dyk und Co. und kämpften sich nach dem Wiederbeginn Tor um Tor heran. Neben Dyk trafen vor allem die gut aufgelegten Tobias Spenger und Andreas Stephan in schöner Regelmäßigkeit, ehe Spenger nach seiner dritten Zeitstrafe (43. Minute) vorzeitig vom Platz musste. Nicht die einzige Entscheidung der Schiedsrichter Nikki Stuewer/Paul Filipek (VfL Landshut/TSV Simbach), mit der die Mainburger haderten. Ausschlaggebend für die Gäste-Niederlage war dies aber nicht. Denn auch ohne Spenger hätten die Niederbayern noch einen Punkt holen können: Beim 26:26 knapp acht Minuten vor der Schlusssirene hatten sie tatsächlich den einstigen Neun-Tore-Rückstand egalisiert. Aber dann spielten der Sperrer-Truppe die Nerven einen Streich. Drei verworfene Siebenmeter in der Aufholphase sprechen Bände. Die Abenstaler schafften zwar nochmals den 28:27-Anschluss und kamen acht Sekunden vor dem Ende wieder in Ballbesitz, aber ihr letzter Angriff verpuffte.

 

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser, Forster (2), Englbrecht (2), Schmargendorf (1), Kuhns (1), Sperrer (2/1), Spenger (5), Stephan (4), Dyk (10/2), Ernstberger, Würfl.

Quelle:  http://handballmainburg.wordpress.com

…das schreibt der Gegner / Karlsfelder Bericht zum 4. Spiel

Herren 1 – MTV Ingolstadt 25:29 (9:12)

 

Es spielten: Gollwitzer Christoph (1/4), Kahnt Andreas (1), Gößwein Dominic (3), Ringlstetter Benjamin (5), Maas Christopher (1), Frisch Thomas, Nagel Stefan (4), Stachs Sebastian, Finke Daniel (3), Eggerz Helgi, Schwarz Michael (1), Kahnt Daniel (2), Gollwitzer Lukas (TW), Schönhuth Christian

 

Gegen den MTV Ingolstadt sahen die Karlsfelder, allgemein betrachtet, nicht schlecht aus. Die Deckung stand über weite Strecken recht kompakt und stabil und den Gegnern gelangen bis zur Halbzeit zunächst auch nur zwölf Tore. In diesen ersten 30 Minuten hätte im Angriff jedoch schon sehr viel mehr gelingen müssen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Viele erarbeitete Chancen vereitelte der Torhüter final doch noch oder die enge Deckung der Ingolstädter zwang zu vielen Freiwürfen. Und so ging es erst mal mit 9:12 in die Kabine.

Danach starteten die Gäste sofort hoch konzentriert in Runde 2 und legten eine 4 Tore-Serie hin. Karlsfeld lief lange einem 6 Tore Rückstand hinterher und das Spiel nahm an Dynamik zu. Dies zeigte sich zum Einen an der steigenden Anzahl an Hinausstellungen (6x2min für die Gäste), aber auch an deutlich mehr Toren, als noch zu Beginn des Spiels. Zwischenzeitlich gelang auch der Heimmannschaft eine 3 Tore Aufholjagd und man konnte sich auf 23:26 hochschrauben. Aufgegeben war das Spiel noch nicht! Doch die individuelle Klasse der Gegner war zu oft nicht zu stoppen und Karlsfeld lief die Zeit davon. Die Zuschauer bekamen eine spannende Endphase zu sehen, jedoch leider zu Ungunsten der Jungs, die letztendlich mit 29:25 verloren.

Quelle: http://www.tsvek.de

Neues aus der Presse 3 / DONAU KURIER Ingolstadt

Ein Spieltag zum Vergessen – MTV Ingolstadt unterliegt Indersdorf

 

Schwarzes Wochenende für die Ingolstädter Handballer: Die Männer von MTV standen nach ihren Duell mit leeren Händen da.

MTV Ingolstadt – TSV Indersdorf 26:29 (13:12): Beim Absteiger kassierten die MTV-Handballer ihre erste Saisonniederlage in der Bezirksoberliga. Dabei führten die Gastgeber nach zehn Minuten mit 6:3, doch danach drehte Indersdorf auf. Die Folge war ein 8:11-Rückstand, den der MTV jedoch bis zur Pause in eine 13:12-Führung umwandeln konnte. Wie schon in Durchgang eins kamen die Gastgeber auch nach dem Wechsel gut ins Spiel. Doch danach ließen sie zu viele Chancen ungenutzt: Indersdorf zog von 16:16 auf 16:21 davon – die Ingolstädter hingegen blieben acht Minuten lang ohne Tor.

Für MTV-Trainer Peter Mesiarik war dies die entscheidende Phase des Spiels. Zwar habe seine Mannschaft bis zum Ende der Partie gekämpft, doch letztlich sei man an der mangelhaften Chancenverwertung gescheitert. „Wir haben einfach zu viele Hundertprozentige ausgelassen“, klagte der Coach. Damit habe man es Indersdorf zu leicht gemacht, auch wenn Mesiarik einräumt: „Über 60 Minuten waren sie das bessere Team.“

 

Gut im Griff hatten die Handballer des MTV Ingolstadt um Orial Mas (links) und Gerd Knuff (rechts) den Absteiger TSV Indersdorf bis zum Stand von 16:16. Doch danach drehten die Gäste auf – und auf der anderen Seite blieb der MTV ganze acht Minuten lang ohne Tor. Die Folge: Indersdorf zog auf 21:16 davon und schaukelte danach einen 29:26-Sieg nach Hause.
(Foto: Bösl)

 

MTV: Weilland (Tor), Demian (Tor), Reinecke (7), Kühne (3), Mesiarik (3/2), Mas (3), Oberacher (3), Knuff (2), Preßler (2), Diaconu (1), Napast (1), Geier (1).

 

(DK – Florian Mandl)

 

…das schreibt der Gegner / Indersdorfer Bericht zum 3. Spiel

Quelle: www.tsv-indersdorf-handball.de