Monthly Archives: März 2013

…das schreibt der Gegner / Pfarrkirchner Bericht zum 20. Spiel

Ohne Fortune

Der Tabellendritte gegen den Tabellenelften, Aufstiegsfavorit gegen Abstiegskandidat. Die Rollen vor dem Spiel gegen den MTV Ingolstadt waren klar verteilt, vor allem da die Rot-Weißen im Hinspiel mir 33:22 unter die Räder gekommen waren. Dennoch gingen die Hausherren nicht ohne Zuversicht in die Partie, allein schon weil man in der Kreisstadt derzeit zuversichtlich sein muss, angesichts der dringend benötigten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Im Gegensatz zum Hinspiel konnten die Rottaler das Aufeinandertreffen in der ersten Halbzeit deutlich ausgeglichener gestalten. Zwar lagen die Schanzer immer in Front jedoch meistens nur mit ein oder zwei Toren. Pfarrkirchen zeigte sich deutlich spielfreudiger als in den letzten Begegnungen und auch die Abwehr wirkte bisweilen stabiler. Darüber hinaus war in der ersten Halbzeit – wie so oft – Verlass auf Torwart Rocco Stockhecke, der zahlreiche Ingolstädter Großchancen entschärfte.

Nach dem Seitenwechsel schloss das Geschehen auf der Platte nahtlos an die erste Halbzeit an; der MTV weiter in Front, jedoch immer in Sichtweite der TUSler – bis zur 45. Minute. Beim Stand von 21:22 verpassten es die Rottaler trotz guter Chancen den Ausgleich zu erzielen und kassierten stattdessen fünf Tore in Folge – 21:27, die Partie war so gut wie entschieden. Die Gastgeber schafften es zwar noch einmal sich etwas heranzukämpfen 24:27, jedoch war dies das letzte Aufbäumen und die Gäste unter der Leitung des ehemaligen Slowakischen Nationaltorhüters und Olympiateilnehmers Peter Mesiarik konterten das spiel routiniert zu Ende (25:31).

Letztlich ein, wenn auch nicht in der Höhe, verdienter Sieg des MTV, der wieder einmal das grundlegende Problem des TUS Pfarrkirchen verdeutlichte: ein ausrechenbares und die fehlende Breite de Kaders. Von den 25 Toren entfielen 21 auf die drei Rückraumspieler Thomas Bauer, Magnus Altschäfl und Jens Tartler. Als Trainer Frieder Tartler Mitte der zweiten Halbzeit Magnus Altschäfl auf Linksaußen einsetzte, um die Schlagkraft über die harmlosen Flügel zu erhöhen, führte dies zwar zu einigen sehenswerten Treffern von Außen, jedoch war nun der Spielfluss im Rückraum fast zum erliegen gekommen. Dass das, in der letzten Saison so dominante, Spiel über den Kreis derzeit zu fast keinen Toren mehr führt, auch wenn sich Daniel Hedwig redlich bemühte, tut sein übriges.

…das schreibt der Gegner / Eggenfeldner Bericht zum 11. Spiel (Nachholspiel)

Doppelter Einsatz, keine Punkte 

MTV Ingolstadt − TV Eggenfelden 28:21

Beim Titelanwärter und Tabellenzweiten trat der TVE am Sonntagnachmittag personell arg geschwächt mit einer blutjungen Mannschaft an. Grigorij und Alexander Scheff, Stephan Stadler und Matthias Halbinger waren gar nicht erst mitgefahren. Zu allem Überfluss kugelte sich der erfahrene Florian Göritz die rechte Schulter aus und konnte ab der 22. Minute nicht mehr weitermachen. Zu dem Zeitpunkt führte Ingolstadt mit 12:7, bei Halbzeit hieß es 18:10.

Obwohl Eggenfeldens Trainer Klaus Meinberger mangels Reservespielern nicht mehr wechseln konnte, schlug sich seine Juniorentruppe − Durchschnittsalter: 21,1 Jahre − bravourös. Den zweiten Durchgang entschied sie sogar mit 11:10 für sich. Eine sehr gute Leistung lieferte Christoph Naglmeier (17) im Rückraum ab. Nachdem er tags zuvor bereits bei den A-Junioren und phasenweise in der „Ersten“ zum Einsatz gekommen war, hielt er 50 Minuten durch. Dazu erzielte er sechs Tore, vier davon per Siebenmeter. Bester TVE-Schütze war Philipp Sendlinger mit sieben Treffern. Nach der Osterpause geht’s am 6. April zum drittplatzierten TSV Mainburg.

 

Quelle: Heimatsport.de

Neues aus der Presse 11/20 / DONAU KURIER Ingolstadt

Der Aufstiegstraum lebt

Erfolgreicher Doppelspieltag für die Handballer des MTV Ingolstadt: Die Mannschaft um Trainer Peter Mesiarik entschied am vergangenen Wochenende in der Bezirksoberliga Altbayern sowohl die Partie bei der TuS Pfarrkirchen (25:31)  als auch das Nachholspiel gegen den TV Eggenfelden (28:21) für sich. Die Ingolstädter verbesserten sich damit auf den zweiten Tabellenplatz.

 

TuS Pfarrkirchen – MTV Ingolstadt 25:31 (16:20): „Das Ergebnis schaut ganz gut aus, aber so leicht war das nicht“, sagte Mesiarik nach der Partie gegen Pfarrkirchen. Die Niederbayern stehen zwar nur auf Rang neun der Tabelle, machten es den Ingolstädtern aber vor allem in der Anfangsphase nicht leicht. Nach dieser wurden die Gastgeber aus Pfarrkirchen in ihre Aktionen laut dem Ingolstädter Trainer etwas hektisch, wodurch sich Ingolstadt bis zur Pause mit vier Toren (20:16) absetzen konnte.

In Halbzeit zwei bauten die Ingolstädter ihre Führung langsam aus. „Spätestens beim 27:21 zehn Minuten vor Schluss war das Spiel entschieden“, sagte Mesiarik. „Vor dem Spiel hatte ich ein bisschen Angst. Bei Pfarrkirchen ist es schließlich um alles gegangen“, erzählte Mesiarik ob der im Abstiegskampf steckenden Pfarrkirchnern.

MTV Ingolstadt: Weiland, Demian (beide Tor), Struß (2), Diaconu (8), Napast (2), Kühne, Knuff (5/2), Evers (2), Geier (2), Mesiarik Jr. (7), Mas (1), Oberacher (2), Preßler.

MTV Ingolstadt – TV Eggenfelden 28:21 (18:10): Gegen die nur mit sieben Feldspielern angereisten Gäste ging die Mannschaft um Trainer Peter Mesiarik schnell mit 7:2 in Führung. „Die Eggenfeldener verdienen großen Respekt. Sie hatten sehr junge Spieler im Kader, die nie aufgaben und das ganze Spiel kämpften“, lobte der Slowake die Einstellung des Gegners. Trotz des Kampfgeistes der Niederbayern bauten die Ingolstädter ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 18:10 aus.

Im zweiten Durchgang zogen die Gastgeber weiter davon. Zehn Minuten vor dem Ende war der Vorsprung auf zehn Tore angewachsen. „Wir waren uns sicher, dass wir gewinnen und haben dann viel verworfen“, sagte Mesiarik über die Schlussphase, in der den Ingolstädtern das Spiel vom Vortag anzumerken war. Die Eggenfeldener konnten so das Ergebnis bis zum Schlusspfiff noch etwas korrigieren.

„Ich bin froh, dass das Wochenende vorbei ist“, freute sich Mesiarik. Zufrieden sein kann er auf jeden Fall. Seine Mannschaft holte sich alle vier möglichen Punkte und verdrängte den TSV Mainburg vom zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Altbayern. Auch der Rückstand auf Platz eins schrumpfte bis auf einen Zähler zusammen. Die Ingolstädter dürfen demzufolge weiter vom Aufstieg träumen. Das nächste Pflichtspiel bestreitet der MTV erst in drei Wochen. Dann geht es zu Hause gegen die SpVgg Altenerding, die momentan auf Rang sechs der Tabelle steht. Trotz nur einem Punkt Rückstand auf Rang eins spricht Mesiarik aber nicht von der Meisterschaft, sondern konzentriert sich nur auf Rang zwei und sagt: „Wenn wir unsere beiden letzten Spiele gewinnen, sind wir sicher Zweiter“.

MTV Ingolstadt: Weiland, Demian (beide Tor), Kühne (2), Struß (6), Diaconu (6), Knuff (5/2), Napast (1), Geier, Mesiarik (6), Mas, Oberacher (1), Preßler, Reinecke (1).

DK-Florian Mandl

Neues aus der Presse 19 / DONAU KURIER Ingolstadt

Taktische Feinheiten

Die Handballer des MTV Ingolstadt haben gegen die SSG Metten ihren dritten Sieg in Folge in der Bezirksoberliga Altbayern eingefahren und hielten damit Anschluss zum Tabellenzweiten TSV Mainburg. Die Ingolstädter gewannen mit 31:29 (14:14).

Handball MTV Ingolstadt-SSG Metten

Neben Gerd Knuff war Ingolstadts Robert Napast (rotes Trikot) der treffsicherste Werfer beim 31:29-Sieg des MTV Ingolstadt gegen die SSG Metten – Foto: Meyer

 

„Ich habe wahrscheinlich von Beginn an einen taktischen Fehler gemacht“, gestand Ingolstadts Trainer Peter Mesiarik nach der Partie. Er ließ seine Mannschaft nämlich mit einer offensiven Abwehrvariante und Manndeckung agieren, was die Gäste aus Metten zu nutzen wussten. Bereits nach fünf Minuten setzten sich die Niederbayern mit 2:5 ab. Um diesen Vorsprung auszugleichen, benötigten die Ingolstädter bis zur 15. Minute. „Vielleicht war es etwas glücklich, dass wir in den letzten Sekunden der ersten Hälfte noch auf 14:14 herangekommen sind“, sagte Mesiarik, nachdem die Mettener im ersten Durchgang die bessere Mannschaft waren.

Nach dem Seitenwechsel korrigierte der Ingolstädter Trainer seine Taktik. Fortan verteidigte der MTV mit einer defensiveren Variante und verzichtete auf eine Manndeckung. Das machte sich sofort bemerkbar. Die Ingolstädter setzten sich mit 19:15 ab und hielten den Vorsprung konstant hoch. In den Schlussminuten kamen die Mettener zwar noch etwas heran, konnten Ingolstadt aber nicht mehr gefährlich werden. „Da machte sich wahrscheinlich schon die Zufriedenheit bei meinen Spielern bemerkbar“, sagte Mesiarik über die Schlussphase, in der die Gäste noch bis auf zwei Tore zum 29:31 herankamen.

Die Art und Weise des Sieges war eine „kleine Überraschung“, für den zufriedenen Trainer. „Das war wirklich kein leichtes Spiel. Alle Spieler haben nahezu die gesamten 60 Minuten lang gekämpft – trotz des schlechten Anfangs“, sagte der Slowake. Der Mann des Spiels war laut Mesiarik Gerd Knuff. „Er hat hinten viele Bälle abgefangen und im Angriff die Bälle gut verteilt“, lobte der Ingolstädter Trainer, der Knuff eines seiner besten Saisonspiele bescheinigte. Richtig begeistert war der MTV-Coach von der Mannschaftsleistung: „Die Mannschaft hat richtig zusammengehalten, egal wer auf dem Platz stand. Alle haben sich nach dem Spiel richtig gefreut. Man muss ja auch nicht immer mit 15 Toren gewinnen, um sich über einen Sieg freuen zu können“, erklärte Mesiarik.

Nun steht den Ingolstädtern ein hartes Wochenende bevor. Am Samstag (16.45 Uhr) gastiert der Tabellendritte bei der TuS Pfarrkirchen, am Sonntag (15.45 Uhr) kommt der Tabellensiebte TV Eggenfelden zum Nachholspiel nach Ingolstadt. „Wenn wir die beiden Spiele gewinnen, dann ist der zweite Platz ganz nah“, sagte Mesiarik, der vom ersten Platz „aber erst gar nicht reden“ will. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken“, bemühte er eine Floskel.

MTV Ingolstadt: Weiland, Demian (beide Tor), Struß (6 Tore), Diaconu (4), Knuff (6), Napast (6/2), Mas (1), Evers (4), Geier (2), Mesiarik (2), Oberacher, Preßler.

( DK – Florian Mandl )

 

…das schreibt der Gegner / Mettener Bericht zum 19. Spiel

SSG unterliegt dem MTV Ingolstadt mit 29:31 (14:14)

Im Spiel gegen den Titelaspiranten wollte die SSG den einen Punkt ergattern, der zum sicheren Ligaverbleib noch fehlt. Dementsprechend couragiert ging die SSG die Begegnung an und war anfänglich klar spielbestimmend.

Bis zum 5:2 lief alles nach Plan. Zwar konnten die Hausherren schnell zum 5:4 aufschließen, doch die SSG bot im ersten Durchgang sicher eine der besten Leistungen im bisherigen Saisonverlauf. Zwar schlichen sich dann und wann kleinere Unkonzentriertheiten ein, aber dennoch lag die SSG verdient zumeist mit einem Treffer in Führung. Eine Schlüsselszene der Begegnung ereignete sich dann 8 Sekunden vor der Halbzeit, als man in Überzahl dem Gegner in die Hände spielte. Anstatt einer wichtigen Führung ging man „nur“ mit einem Remis in die Kabine.

Nach dem Wechsel stand die SSG die ersten 10 Spielminuten völlig neben der Spur. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive konnte man beileibe nicht an die Leistung der ersten 30 Minuten anknüpfen. Mit einem gewaltigen Zwischenspurt lagen die Hausherren in der 40. Spielminute mit 16:22 deutlich in Führung. Dabei leistete die SSG mit vermeidbaren Abspielfehlern und ausgelassenen Chancen wahrlich Schützenhilfe. Zwar kam die SSG nun wieder besser in Fahrt, doch an der Differenz tat sich bis zum 18:24 nichts. In der Folge schien es als ob die SSG doch noch für eine Überraschung sorgen könnte. Beim 22:24 war der Kontrahent wieder in Sichtweite. Nach dem 24:26 nutzten die MTV’ler eine doppelte Überzahl und zogen erneut auf 24:29 davon. Zwar gab sich die SSG weiterhin nicht geschlagen und kämpfte bravourös weiter, jedoch mehr als eine Ergebniskosmetik zum Endstand von 29:31 war nicht mehr möglich.

Neben dem derzeit überragenden Karasek muss man auch an Klima und Jirsa gute Noten vergeben. Insgesamt unterliefen der Mannschaft aber erneut zu viele leichte Fehler, mit denen man in dieser Liga auf Dauer nicht bestehen kann.

Am kommenden Samstag empfängt die SSG schon um 16.00 Uhr Wacker Burghausen. Die SSG würde sich auf zahlreiches Erscheinen freuen, denn der Erlös des Spiels kommt einer in Not geratenen Familie aus dem Kreis der SSG zugute.

Es spielten: Schütz, Detlaf, Klein (1), Kovacec, Geck, Jirsa (4), Klima (4), Karasek (12/5), Sedlmeier, Beyersdorfer (2), Elgeti (6) und Schwab

 

Quelle: HP SSG Metten