Monthly Archives: April 2013

Neues aus der Presse 22 / DONAU KURIER Ingolstadt

Erfolgreicher Abschluss

Die Handballer des MTV Ingolstadt haben am letzten Spieltag der Bezirksoberliga Altbayern noch einmal gewonnen. Die Ingolstädter setzten sich beim TV Eggenfelden mit 31:25 (14:14) durch und beendeten damit die Saison auf dem dritten Tabellenplatz.

War in Halbzeit eins der beste Spieler auf dem Feld: Ingolstadts Peter Mesiarik junior erzielte alle seine sechs Tore gegen den TV Eggenfelden in den ersten 30 Minuten. Am Ende setzte sich der MTV deutlich gegen die Niederbayern durch - Foto: Mundt (Archiv)

War in Halbzeit eins der beste Spieler auf dem Feld: Ingolstadts Peter Mesiarik junior erzielte alle seine sechs Tore gegen den TV Eggenfelden in den ersten 30 Minuten. Am Ende setzte sich der MTV deutlich gegen die Niederbayern durch – Foto: Mundt (Archiv)

 

Für die Mannschaft um Trainer Peter Mesiarik waren die Aussichten, doch noch den Aufstieg zu realisieren, vor dem letzten Saisonspiel nur noch theoretischer Natur. Demzufolge nutzte auch der deutliche Auswärtssieg in Niederbayern nichts, da auch Spitzenreiter TSV Indersdorf und der Zweitplatzierte TSV Mainburg ihre Partien gewannen. Die Ingolstädter beendeten damit punktgleich mit den Mainburgern die Spielzeit auf dem dritten Rang. „Ich war von der guten Stimmung innerhalb der Mannschaft positiv überrascht“, sagte Mesiarik ob der aussichtslosen Lage vor dem Spiel beim Tabellenachten. Demnach investierte seine Mannschaft noch einmal alles, um die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden.

Die Gäste aus Ingolstadt waren von Beginn an im Spiel, versäumten es aber, sich abzusetzen. „Wir hätten in der ersten Halbzeit bereits höher in Vorsprung liegen können“, erkannte Mesiarik. Ingolstadt führte höchstens mit zwei Toren, was vor allem an der schwachen Chancenverwertung lag. Im Vergleich zu seinen Mitspielern zeigte sich Peter Mesiarik junior treffsicher. Er erzielte alle seine sechs Treffer in der ersten Halbzeit und somit fast die Hälfte aller Tore seiner Mannschaft in den ersten 30 Minuten. Mit 14:14 ging es in di

e Kabine.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Mesiarik etwas durch – mit Folgen. Die Schanzer setzten sich im Laufe der zweiten Hälfte immer weiter ab. Maßgeblichen Anteil daran hatten Gerd Knuff und Daniel Diaconu, der mit sieben Treffern bester Werfer seiner Mannschaft war. Auch der an diesem Tag einzige Torhüter der Ingolstädter, Dennis Weiland, zeigte eine gute Partie. „Wenn er nicht so stark hält, dann wird es in dem Spiel vielleicht noch mal eng“, lobte Mesiarik den jungen Torhüter. Am Ende fiel der Sieg mit dem 31:25 recht deutlich aus. Der erfolgreiche Saisonabschluss war damit geglückt.

„Mit sechs Toren in Eggenfelden zu gewinnen, haben in der vergangenen Spielzeit nicht viele Mannschaften geschafft“, sagte Mesiarik. „In den vergangenen Jahren war es immer so, dass wir verloren haben, wenn es um nichts mehr ging“, verriet der Ingolstädter Trainer. Mesiarik sprach trotz des verpassten Aufstiegs – in Indersdorf und Mainburg landeten nur die beiden Absteiger aus der Landesliga vor den Schanzern – von einer gelungenen Saison. Er wolle in der kommenden Spielzeit darauf aufbauen und einen nächsten Anlauf nehmen, um das lang gehegte Ziel zu erreichen.

 

MTV Ingolstadt: Weiland (Tor), Struß (2 Tore), Kühne (3), Mesiarik junior (6), Diaconu (7), Preßler (1), Knuff (3/1), Mas (1), Reinecke (3), Evers, Geier (3), Oberacher (2).

( DK – Florian Mandl )

 

Neues aus der Presse 21 / DONAU KURIER Ingolstadt

Große Enttäuschung

Muss mit dem MTV Ingolstadt wohl eine weitere Saison in der Bezirksoberliga Altbayern spielen: Robert Napast - Foto: Mundt

Muss mit dem MTV Ingolstadt wohl eine weitere Saison in der Bezirksoberliga Altbayern spielen: Robert Napast – Foto: Mundt

Die Handballer des MTV Ingolstadt müssen ihre Titelambitionen begraben. Die Ingolstädter haben durch das 29:29 (17:13) gegen die SpVgg Altenerding am vergangenen Spieltag in der Bezirksoberliga Altbayern den Aufstieg in die Landesliga nicht mehr selbst in der Hand und fielen sogar auf den dritten Tabellenplatz zurück.

„Schade! Die ganze Mannschaft war nach dem Spiel genauso wie ich sehr enttäuscht“, sagte Ingolstadts Trainer Peter Mesiarik. Mit einem Sieg wäre der Abstand auf Tabellenführer Indersdorf bei einem Punkt geblieben. Besonders bitter: Der MTV musste den Ausgleich erst wenige Sekunden vor Schluss hinnehmen. Dabei hatte das Spiel mit klaren Vorteilen für die Ingolstädter begonnen. „In der ersten Halbzeit waren wir klar besser“, sagte Mesiarik. Nach wenigen Minuten führte seine Mannschaft bereits mit 6:1 und hielt den Vorsprung über die gesamten erste Halbzeit. Mit einer 17:13-Halbzeitführung gingen die Ingolstädter in die Kabine.

Anfang des zweiten Durchgangs wechselten die Gastgeber etwas durch, was die Altenerdinger im weiteren Verlauf auf zwei Tore heranbrachte. In der Folge verwarf Ingolstadt drei Siebenmeterwürfe und die Gäste glichen zum 26:26 aus. Im Anschluss mobilisierten die Gastgeber noch einmal ihre Kräfte und gingen mit 28:26 in Führung. Daran hatte vor allem der junge Torhüter Dennis Weiland mit guten Paraden einen großen Anteil. „Leider hat es am Ende nicht gereicht“, sagte Mesiarik. Denn nach dem neuerlichen Ausgleich zum 28:28 gelang seiner Mannschaft 15 Sekunden vor Schluss zwar noch ein Treffer, die Altenerdinger antworteten aber vier Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich.

„Ich muss der jungen Altenerdinger Truppe ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben es uns richtig schwer gemacht“, erkannte Mesiarik an. Da Mesiarik im letzten Saisonspiel am kommenden Wochenende von der Konkurrenz keine Patzer erwartet, wird es für seine Mannschaft wohl bei Platz drei bleiben. „Wir haben manchmal einen Monat sehr gut gespielt, den nächsten aber eben nicht“, sagte Mesiarik und machte die Leistungsschwankungen für den vermutlich verpassten Aufstieg als Grund aus. Nun gelte es, die Saison im letzten Saisonspiel am Samstag (18 Uhr) gegen den TV Eggenfelden gut zu Ende zu bringen.

MTV Ingolstadt: Weiland, Demian (beide Tor), Kühne, Napast (1), Mas (1), Diaconu (7), Mesiarik Jr. (6), Oberacher, Struß (3), Knuff (1), Evers (6), Geier (4), Preßler, Rockstuhl.

 

( DK – Florian Mandl )

 

…das schreibt der Gegner / Altenerdinger Bericht zum 21. Spiel

Herren 1 in MTV Ingolstadt 29:29

 Die Biberherren zeigte eine tolle Moral und bleiben auch im 7.Spiel hintereinander unbesiegt. Eine tolle Moral bewiesen die 1. Herren der Biberhandballer und als Lohn holten sie sich beim hohen Favoriten MTV Ingolstadt ein 29:29(13:17)-Unentschieden ab.

Man merkte dass die Gastgeber ihre theoretische Chance auf den Meistertitel wahrnehmen wollten, allerdings machten es ihnen die Biberherren sehr leicht. Es waren fünf Minuten gespielt, die Biber brachten einen einzigen Treffer durch Christian Weiß zustande und lagen mit 1:6 hinten. Trainer Stefan Leitner war der Ärger anzusehen, er nahm sofort eine Auszeit um seine Männer wach zu rütteln. Eine spielerische Linie brachten sie trotzdem nicht hinein. Wenigstens konnte man durch Treffer von Thomas Peteranderl und Daniel Sagert den Abstand halten, viel mehr ging nicht. Im Angriff wurde nicht entschlossen der Abschluss gesucht und die unnötigen Abspiele landeten zumeist beim Gastgeber. Es fehlten die Ideen um die aggressive Deckung der Gastgeber in Schwierigkeiten zu bringen und man agierte nahezu ängstlich. Mitte der ersten Halbzeit kam für den unglücklich agierenden A-Jugendtorhüter Marc Arendt mit Nils Graumann der Routinier zwischen die Pfosten und das gab der Mannschaft etwas mehr Sicherheit. Doch im Angriff musste man sich weiterhin sehr mühsam die Chancen erarbeiten, die Ingolstädter machten mit ihrem vorgezogenen Abwehrspieler den Bibern enorme Probleme. Nur wenn die Biber mehr Laufbereitschaft zeigten kam man auch zum Abschluss. Trainer Stefan Leitner versuchte alles um sein Team auf Betriebstemperatur zu bringen. Mit frischen Kräften und Simon Klawe als Mittespieler wurde es etwas besser. Mit zwei Treffern und weiteren Toren von Michael Sack und Tobias Stoiber kam man bis sieben Minuten vor der Halbzeit auf drei Treffer heran (9:12), was aber mehr der etwas besser werdenden Abwehr und Torhüter Nils Graumann zu verdanken war. Die durchwachsene Leistung setzte sich allerdings fort. Erneut brachte man die Gastgeber durch Fehlpässe ins Spiel, die sofort wieder auf 10:15 davon zogen. Die Biber kämpften um eine besseres Halbzeitergebnis und es sah gut aus, denn Daniel Sagert, Alexander Schlögl und ein Konter von Tobias Stoiber brachte sie wieder auf 13:15 heran, doch das Auf und Ab der Leistung sollte sich fortsetzen. Die Gastgeber nutzten eiskalt die Fehler im Biberangriff und sie legten noch mal zwei Treffer zum 13:17-Halbzeitstand drauf.

Nach einer gesalzenen Halbzeitansprache sah man im zweiten Abschnitt ein ganz anderes Biberteam. Freilich klappte noch nicht alles, doch der Kampfgeist war zu sehen. Jetzt wurde im Angriff mehr Druck erzeugt und es wurde auch da hingegangen wo es vielleicht ein bisschen weh tat. Vor allem Tobias Stoiber und Tobias Koburger ließen ihre schwächere erste Halbzeit vergessen, sie drückten auf das Tempo und die Ingolstädter Abwehr kam mehr Schwierigkeiten als ihnen lieb war. Jetzt waren es die Biber die innerhalb sieben Minuten das Spiel wieder offen werden ließen. Zwei tolle Treffer von Tobias Stoiber und Tobias Koburger sowie ein Strafwurf von Christian Weiß, die Biber waren bis auf 18:19 heran. Jetzt wurde mit offenen Visier gekämpft und die Biber ließen sich nicht mehr abschütteln. Die Abwehr biss sich förmlich am Gegner fest und Nils Graumann im Tor zeigte sich in fantastischer Form. Da war auch das eine oder andere schwächere Abwehrverhalten zu verschmerzen, durch schöne und schnelle Angriffe über Tobias Koburger, Michael Sack oder Daniel Sagert konnte man immer wieder nachziehen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde der Einsatz endlich belohnt, ein Konter über Tobias Stoiber brachte den 23:23-Ausgleich. Aber auch die Gastgeber ließen nicht locker, sie konnte sich wieder auf 24:26 absetzen, durch man merkte, sie wurden immer nervöser. Das zeigte sich als die Biber durch Thomas Peteranderl zum 26:26 ausglichen und sie in dieser Phase gleich zwei Strafwürfe neben das Tor setzten. Jetzt kamen die Gelegenheiten für die Biber in Führung zu gehen, doch drei Fehlwürfe waren genau drei zuviel und vier Minuten vor dem Ende schien die Partie beim Stand von 26:28 entschieden, zudem auch die Biber einen Strafwurf nicht verwandeln konnten. Diesmal ließen sich die Biber nicht beirren, sie arbeiteten in der Abwehr vorbildlich und Tobias Koburger sowie Thomas Peteranderl nutzten ihre Chancen zum 28:28-Ausgleich. Aber noch waren 35 Sekunden zu spielen und die Gastgeber im Angriff. Die Biber konnten den Abschluss nicht verhindern und sieben Sekunden vor dem Ende lagen sie mit 28:29 hinten. Der sofortige Gegenangriff über Tobias Stoiber wurde von den Gastgebern mit einem Foul unterbunden, was dem Ingolstädter Spieler die rote Karte und den Bibern einen Freiwurf aus ca. 12 Metern einbrachte. Die Uhr zeigte vier Sekunden Restspielzeit an, die Biber legten für ihren Rückraumschützen Daniel Sagert auf und der versenkte den Ball zum umjubelten 29:29-Ausgleich, den sich die Biber durch ihre engagierte zweite Halbzeit redlich verdient hatten, für die Gastgeber ist allerdings die Chance auf den Aufstieg damit verspielt.

Für die Biber spielten und trafen: Im Tor Marc Arendt, Nils Graumann. Im Feld Daniel Sagert 5, Tobias Stoiber 5, Tobias Koburger 4, Thomas Peteranderl 4, Simon Klawe 4(2), Michael Sack 3, Christian Weiß 3 (1), Alexander Schlögl 1, Alexander Praegla, Eugen Gross, Manuel Trietschel.

 

Bericht von Gerhard Weiß