Mrz 11

Premiere im Ingolstädter Hindenburgpark: Deutsche Cross-Meisterschaft erlebt mit Richard Ringer erstmals Doppelsieger

Ingolstadt (DK: Norbert Roth) Rund 1100 Starter, ein spektakulärer Doppelsieg und viele hundert Zuschauer: Die Deutschen Cross-Meisterschaften im Ingolstädter Hindenburgpark hatten am Samstag einiges zu bieten. Auch Ausrichter MTV Ingolstadt, der mit Lob überschüttet wurde, konnte mehr als zufrieden sein.

Dem Wettergott schien es egal zu sein, dass sich die Veranstaltung um kurz nach 16 Uhr ihrem Höhepunkt näherte. Der einsetzende Regen konnte dann aber weder den zahlreichen Zuschauern noch den ohnehin hart gesottenen Crossläufern bei der hochklassigen und spannendsten Entscheidung des Tages etwas anhaben.

Die Langstreckler hatten sich auf den rund einen Kilometer langen, mit Steigungen und Hindernissen versehenen Rundkurs gemacht und legten gleich ein enormes Tempo vor. Die Spitzengruppe um den dreifachen Titelträger Richard Ringer (LC Rehlingen), EM-Teilnehmer Amanal Petros (TV Wattenscheid) und U23-Vize-Europameister Samuel Fitwi-Sibhatu (LG Vulkaneifel) setzte sich vom Feld ab, ehe in der Schlussrunde der Showdown folgte. Ringer, der vier Stunden zuvor bereits das Mittelstrecken-Rennen (4,1 Kilometer) für sich entschieden hatte, lieferte sich auf der lang gezogenen Zielgeraden mit Petros ein packendes Sprintduell und sorgte mit seinem Sieg schließlich für eine umjubelte Premiere: Ein Doppelsieg bei Cross-Meisterschaften war zuvor noch keinem Läufer gelungen.

Frauen-Siegerin Elena Burkhard (LG Nordschwarzwald) wäre rund eine Stunde vorher über einsetzen Regen froh gewesen. „Ich hätte es gern etwas matschiger gehabt, aber es hat auch so Spaß gemacht“, sagte sie nach ihrer Titelverteidigung auf der 5,1 Kilometer langen, zum Zeitpunkt ihres Rennens aber noch trockenen Strecke mit einem Lachen. Anna Gehring (ASV Köln), die lange an ihrer Seite gelaufen war, blieb die Silbermedaille.

Ein vom Regen weicher Untergrund war dann aber so ziemlich das Einzige, was Veranstalter MTV Ingolstadt den überaus zufriedenen Startern nicht bieten konnte. „Ich war froh, als ich gehört habe, dass die Veranstaltung nach Ingolstadt vergeben wurde“, meinte zum Beispiel Doppelsieger Ringer, der besonders den „abwechslungsreichen und fordernden Rundkurs“ lobte. „So haben die Zuschauer mehr davon, weil sie die Läufer häufiger sehen.“

Veranstaltungsleiterin Miriam Kleinhans vom MTV berichtete ebenfalls von „unzähligen positiven Rückmeldungen“ nach einer stimmungsvollen Veranstaltung. Und sie hatte am Samstag noch eine gute Nachricht: „Wir sind optimistisch, dass wir finanziell mit einem Plus rauskommen, was unserer Jugendabteilung zu Gute kommen wird.“

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Frauen Start (Fotos: Theo Kiefner)
Jan 30

Bayerische Hallen-Meisterschaften Fürth: Leichtathleten holen sechs Titel

Mit sechs Titeln und weiteren drei Podestplätzen zeigten sich die Leichtathleten des MTV Ingolstadt bei den bayerischen Hallenmeisterschaften so stark wie seit Jahren nicht mehr. Vor allem die Viertelmeiler um Mona Mayer und Samuel Werdecker zündeten auf der blauen Bahn in der Fürther Quelle-Halle mit vier ersten Plätzen ein wahres Feuerwerk. Dazu kamen zwei Goldmedaillen für Dorina Willett mit dem Stab und Hochspringer Manuel Marko.

Am Samstag brachte gleich die erste Entscheidung bei den Männern den ersten Titelgewinn für den MTV Ingolstadt. Manuel Marko beherrschte die Konkurrenz im Hochsprung klar. Mit 2,08 Metern war der Polizeibeamte der einzige Springer mit einer Höhe jenseits der zwei Meter, an seiner neuen persönlichen Bestmarke von 2,11 Metern scheiterte er denkbar knapp.

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