Okt 12

„Lilaweißes Comeback zum 8:8“

Ein echter Prüfstein wartete auf das MTV-TT-Sextett mit dem Gastspiel beim Aufsteiger TSV Dachau 65. Mit Ausnahmekönner Martin Pachatz, sowie Martin Franz und Michael Noll, die beide bereits für die Schanzer aktiv waren, wussten die Akteure um Kapitän Christian Raba, was auf sie zukommen würde.

Dennoch wurden die Lilaweißen von Beginn an auf dem falschen Fuß erwischt. Schon die Doppel brachten einen nicht unbedingt erwarteten Rückstand, da Raba/Diepold gegen Blum/Berl kein Mittel fanden. Zuvor hatten Istvan Kovacs und Norbert Roth zumindest für einen Erfolg gesorgt. Kovacs holte auch einen weiteren Zähler, da war Peter Winkelmeyr nach toller Leistung aber bereits im fünften Satz gegen Pachatz unterlegen.

Den Kontakt zu den Hausherren verloren die „Panther“ durch zwei Spiele im mittleren Paarkreuz, die auf des Messers Schneide standen. Jeweils im Entscheidungssatz unterlagen sowohl Raba als auch Roth in ihren Begegnungen mehr als unglücklich. Die Negativserie setzte sich bei Thomas Huber und Martin Diepold fort, und als auch noch Istvan Kovacs das Duell gegen Pachatz mit 9:11 im fünften Satz abgab, war beim Stand von 2:8 keiner mehr in der Halle, der an die Lilaweißen geglaubt hätte. Doch das MTV-Sextett selbst hatte sich trotz dieses aussichtslosen Rückstands noch nicht aufgegeben. Peter Winkelmeyr bezwang in bestechender Manier Martin Franz, und in der Folge rückten Christian Raba und Norbert Roth die Verhältnisse in der Mitte wieder zurecht. Auch Thomas Huber hielt sich gegen Hans Blum schadlos. Die Partie entwickelte nun eigene Gesetze, und Andreas Berl musste dem besseren Nervenkostüm von Martin Diepold Tribut zollen.

Damit war das Schlussdoppel erreicht, und die „Panther“ kurz vor dem nicht mehr für möglich gehaltenen Comeback. Kovacs/Roth liefen jedoch auch hier einem 0:2-Satzrückstand hinterher. Mit unbedingtem Einsatzwillen fingen sie jedoch Franz/Noll auf der Zielgeraden ab, und bescherten den Lilaweißen ein Remis, das sich wie ein Sieg anfühlte.

Okt 08

Vereinszeitschriften ab sofort auch hier im Internet verfügbar

Ab sofort stehen auf den neuen Webseiten des MTV Ingolstadt 1881 e.V. die aktuellen Vereinszeitschriften zur Verfügung. Um zur Anzeige der Ausgabe 2/2011 zu gelangen, klicken Sie bitte in diesem Text auf „kompletter Text“ oder folgen sie dem neuen Menüpunkt in der Navigationsleiste oben auf dieser Seite. Viel Spaß beim Testen und Lesen.

 

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Okt 08

MTV-Basketballer gehen selbstbewusst in die Saison (Donaukurier)

Ingolstadt (jgt) Mit umgekehrten Vorzeichen gehen die beiden Ingolstädter Basketball-Bezirksligisten in die neue Saison.

Ab dem kommenden Wochenende geht es für den ESV Ingolstadt und den wieder aufgestiegenen MTV in der Bezirksliga Schwaben wieder um Punkte.
16 Spiele, keine Niederlage – mit solch einer makellosen Bilanz kehrte der MTV Ingolstadt als souveräner Aufsteiger in die Bezirksliga zurück. Und zeigt nicht nur deswegen großes Selbstbewusstsein: „Wir sind auf jeden Fall stärker als vergangene Saison“, freut sich Trainer Jürgen Weigel über gleich vier vielversprechende Neuzugänge. Mit Christoph Sieben, Claudius Teufel, Björn Duppka und Ulrich Bär möchte der MTV oben angreifen: „Wir wollen unter die ersten Drei und alles was geht“, sagt Weigel. Lange Zeit war Weigel als Spieler und Trainer im Ingolstädter Basketball aktiv, nun wurde er zu einer Rückkehr überredet.

Gemeinsam mit dem neuen Mannschaftsführer Christoph Sieben und Thomas Mayer wird er das Team anleiten. Vergangenes Jahr hatte sich die Mannschaft komplett selbst organisiert.

Weigel bringt Erfahrung und Strategie mit, um den Rest kümmern sich Mayer und Sieben, der für die Vorbereitung verantwortlich war. Darin holte der MTV bei einem Vorbereitungsturnier mit zwölf Bezirksligisten einen dritten Platz. Und geht somit selbstbewusst in die Saison, die mit dem „Schlager“ (Weigel) gegen Königsbrunn beginnen wird.

Ganz anders ist die Lage beim ESV Ingolstadt, der in den vergangenen beiden Jahren durchaus ambitioniert in die Saison gestartet war. Doch nachdem man zuletzt bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müsste, stehen nun andere Ziele im Fokus.

Wolfgang Kaiser übernimmt den Posten des Spielertrainers von Marek Hetmancyk, der vergangene Saison verletztungsbedingt als Trainer fungierte. „Wir wollen Ruhe reinbekommen und Spaß haben. Natürlich gehört gewinnen auch dazu, aber der Mannschaftsgeist steht im Vordergrund“, sagt Kaiser. Die schlechte vergangene Saison begründet Kaiser mit den vielen Neuzugängen, deren Einbau und Integration in die Mannschaft unterschätzt wurde: „Wir haben ganz klar Lehrgeld gezahlt.“

Nun soll mit der eingespielten Mannschaft von vor zwei Jahren wieder über Routine der Erfolg kommen. Dabei lief die Vorbereitung schleppend, beruflich bedingt war die Trainingsbeteiligung der Ingolstädter nicht optimal. Die einzigen „Neuzugänge“ sind die lange verletzten Hetmancyk und Walter Hubac. Dagegen wechselten die Nachwuchsspieler Alexander Wandler und Robert Sistea in die NBBL und Regionalliga. „Wir sind aber trotzdem guter Dinge“, sagt Kaiser.

Von Steffen Jüngst

Okt 07

Der Traum von der Bayernliga (Donaukurier)

Ingolstadt (DK) Sowohl die Volleyball-Herren als auch die Damen des MTV Ingolstadt gehen mit ehrgeizigen Zielen in die neue Landesliga-Saison. Während die Herren ein „gehöriges Wort“ im Kampf um den Aufstieg mitreden wollen, ist das Ziel bei den Damen ein Platz unter den ersten Vier.

Regina Pires dos Santos ist die neue Trainerin der Volleyball-Damen des MTV Ingolstadt. Und mit der Brasilianerin kommt auch eine völlig neue Philosophie ins Team: Die Trainerin fordert große Flexibilität und viel Engagement von ihren Spielerinnen. Jede muss zwei verschiedene Positionen trainieren um taktisch flexibel einsetzbar zu sein. Dazu kommt die emotionale Seite, die Pires dos Santos, früher Spielerin beim ESV Ingolstadt, besonders fordert: „Ich bringe brasilianisches Temperament mit, Volleyball geht nicht nach einem mathematischen Konzept.“

Nach anfänglichen kleineren Problemen ist die Trainerin mittlerweile sehr zufrieden, wie die Mannschaft mitzieht: „Die Gruppe ist fantastisch, es macht richtig Spaß. Alles sind sehr engagiert dabei.“

Grund zur Freude war vor allem das starke Resultat bei einem hochkarätig besetzten Turnier in Regenstauf. Von zwölf Mannschaften, darunter vier Bayern- und zwei Regionalligisten, belegten die Schanzer den dritten Platz.

Auch die Integration der beiden Neuzugänge Kerstin Tönnis (ehemals ESV Ingolstadt), die auch neue Mannschaftsführerin ist, und Katrin Kohl, hat geklappt: „Ich bin mit einem Platz unter den ersten Vier zufrieden“, nennt Pires dos Santos das Saisonziel.

Bei den Volleyball-Herren des MTV waren es zuletzt keine erfolgreichen Jahre. Von der Bayernliga ging es mit zwei Abstiegen bis runter in die Bezirksliga. Doch nach einer souveränen Saison ohne Niederlage ist die Mannschaft von Trainer Klaus Wischermann zurück in der Landesliga. Wischermann, der vor eineinhalb Jahren zu spät kam, um den zweiten Abstieg noch zu verhindern, will nun mit einem verstärkten Kader um den Aufstieg mitspielen.

Mit Christian Meckelnborg (TV Cloppenburg) und Simon Weichselgartner (TSV Mühldorf) kamen gleich zwei Spieler aus der Regionalliga, zudem verstärken Maximilian Wirth und Florian Benn den Kader. „Wir haben sehr gute Neuzugänge bekommen, das ist schon vielversprechend“, freut sich Trainer Wischermann auf einen Substanzgewinn trotz mehrerer beruflich- oder studienbedingter Abgänge.

Von Steffen Jüngst

Sep 27

Volleyball – Schanzerinnen belegen 3. Platz beim 25. Herbstturnier des TB Regenstauf

Im entscheidenden Halbfinalspiel auf dem Weg zum Finale starteten unseren Schanzerinnen furios und gewannen in einem absolut hochklassigen Spiel den 1. Satz gegen den Regionalliga-Gegner aus Sulzbach-Rosenheim verdient mit 25:15. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der jede für jeden kämfpte und „voller“ Einsatz waren der Grundstein für diese Überraschung.

Ebenso überraschend verlief dann aber leider auch der Beginn des 2. Satzes.

Man bekam die Angabe der Nr.1 aus Sulzbach, hervorragend geschlagen, überhaupt nicht in den Griff und eh man sich versah, lag man 0:6 hinten, ohne das überhaupt rotiert wurde. Es waren aber am Ende dann doch nicht nur die Einzelaktionen einer super Aufschlägerin, es war auch eine gesteigerte Leistung beim Gegner in der Abwehrarbeit. So wurden Bälle von Sulzbach im Spiel gehalten bzw. aus an sich ausweglosen Situationen retourniert, die der Landesliga klar Punkte bedeutet hätten.

Aber das war ja eben auch der Reiz für unsere Damen in der Vorbereitung zur Liga eben auf solche Aufgabenstellungen zu treffen um weiter daran zu wachsen.

Den 2. Satz verlor man am Ende dann schnell mit 14:25 und es musste der Tie-Break entscheiden, wer von beiden Mannschaften ins Finale einzieht. So ärgerlich es jetzt auch klingt. Auch der Tie-Break begann wie der 2. begonnen hatte und erst am Ende keimten noch einmal die Qualitäten unser Damen auf, in dem man 6 „Matchbälle“ abwehren konnte.

Danach war aber klar, dass es nur noch um Platz 3 gegen die Hausdamen aus der Bayernliga gehen konnte.

In einem packenden Spiel traf man sich, inzwischen auf beiden Seiten müde und dem Wunsch vom Sofa im Kopf, auf Augenhöhe und es enwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch, bei dem im 1. Satz die Regenstauferinnen die „Nase“ vorn hatten. Unsere Schanzerinnen ließen aber nicht locker und konnten zum 1:1 ausgleichen. Also musste der Tie-Break wieder herhalten um dieses Match, diesmal zu Gunsten unsere Damen, zu entscheiden.

Gratulation an dieser Stelle an unsere Mannschaft.

Platz 3 am Ende hinter den beiden Regionalligisten mit nur einem verlorenen Spiel und mit nur 3 abgegebenen Sätzen. „Hut ab“ !!!